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RoboCup Rescue

Wo's für den Menschen zu gefährlich wird, kann der Roboter einspringen - zum Beispiel bei Bergungseinsätzen nach Naturkatastrophen. Das Hauptziel des RoboCupRescue-Bereiches ist es, Forschung und Entwicklung in dem Gebiet der Katastropheneinsätze zu fördern und voranzutreiben. Dazu gehören unter anderem Roboter für Such- und Rettungsaufgaben, die Koordination verschiedener Einsatzteams und Entscheidungsunterstützungssysteme. Derzeit gibt es zwei RoboCup-Ligen, die die Zukunft digital-unterstützter Rettungsmöglichkeiten schaffen: die Rescue Simulation League und die Real Rescue League.

Simulation League 

Die Simulationsliga ist im Prinzip ein internationales Testfeld für die Simulation von Robotern, die Such- und Rettungsszenarien in Städten durchführen. Intelligente „Agenten" müssen in virtuellen Katastrophenwelten verschiedene Such- und Rettungsaufgaben lösen. Forschungsziel ist, durch die Integration von Katastropheninformation und -vorhersage, Planung und menschlicher Zusammenarbeit Entscheidungsunterstützung in Notfällen zu geben. Die Forschung dahinter gestaltet sich als stark interdisziplinär, so zeigt sich zum Beispiel die Verhaltensstrategie als eine schwierige Herausforderung, an der mehrere Forschungsbereiche beteiligt sind.

 

Robot League 

Die Idee hinter der Robot Real Rescue League ist, semi-autonome Such- und Rettungs-Roboter dort einzusetzen, wo die Umgebung etwa durch Naturkatastrophen lebensbedrohlich ist. Hitze, Staub und eingestürzte Gebäude machen den Einsatz von Mensch und Tier zu gefährlich. Die Rescue-Roboter sollen Informationen sammeln, die dem Katastrophenstab als Entscheidungsgrundlage dienen. Der RoboCup-Wettbewerb in dieser Liga sieht folgendermaßen aus: Ein Team aus mehreren und autonomen Robotern bewegt sich in einer eigens gebauten Testumgebung, die in Bereiche mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden eingeteilt ist. Sie „suchen" Opferdummies, erstellen eine Karte der Umgebung und senden Informationen an die menschlichen Bediener.