Austrian Robotics Summit
Der von uns zum ersten Mal veranstaltete Austrian Robotics Summit soll die österreichischen Robotik-Forscher/innen in der anregenden Atmosphäre des RoboCup zusammen bringen. Forscher/innen der führenden Institutionen werden ihre Einrichtungen und Forschungsarbeiten zum Thema Robotik vorstellen. Der Besuch dieser Veranstaltung ist nur mit Einladung möglich.
Vorträge und teilnehmende Institutionen
Vision for Robotics
Prof. Markus Vincze, Institut für Automatisierungs- und Regelungstechnik, Technische Universität Wien
| Das ACIN - Institut für Automatisierungs- und Regelungstechnik - beschäftigt 53 Personen, davon sind die meisten Forscher/innen mit einem Abschluss in Elektrotechnik, Maschinenbau oder Informatik. Das ACIN legt großen Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit der Industrie und 76% der Angestellten werden durch einheimische, europäische oder amerikanische Industrie- oder Forschungsprojekte finanziell unterstützt. Das ACIN forscht an kognitiven Bilderkennungstechniken, die sich speziell für Robotereinsätze eignen: so machen sie es z.B. für einen Roboter möglich, Kommandos wie „James, bring mir bitte meine Tasse!" auszuführen. Schlüsselmethoden des maschinellen Sehens wurden für das Verfolgen von Objekten und das Entdecken von Objektstrukturen entwickelt, die einen ganzen Tag lang den realen Lichtbedingungen standhalten und Daten in Echtzeit verarbeiten können. |
Navigation meets mobile robotics
Prof. Manfred Wieser, Institut für Navigation und Satellitengeodäsie, Technische Universität Graz
| Die Forschungs- und Lehraktivitäten des Instituts für Navigation und Satellitengeodäsie (INAS) an der Technischen Universität Graz umfassen Navigationsaufgaben, wie z.B. Positionierung, Routenplanung und Orientierungshilfe. Der Schwerpunkt liegt auf Multi-Sensor-Systemen (z.B. Integration von GNSS und INS) und Anwendungen an Land, auf See und in der Luft. Darüber hinaus ist das Institut stark in internationale geodätische Satellitenmissionen eingebunden (z.B. GOCE - Gravity Field and Steady-State Ocean Circulation Explorer) sowie in die Modellierung des Gravitationsfeldes der Erde. All diese Aktivitäten basieren auf Methoden der physikalischen, mathematischen und numerischen Geodäsie. |
Collaborative Microdrones: Applications and Research Challenges
Prof. Bernhard Rinner, Institut für Vernetzte und Eingebettete Systeme, Universität Klagenfurt
| Das Institut für Vernetzte und Eingebettete Systeme (NES) der Universität Klagenfurt, Österreich, arbeitet am Entwurf, der Modellierung und Analyse von zukünftigen vernetzten und eingebetteten Systemen. Wir beschäftigen uns mit der Erforschung von Algorithmen und Protokollen, Architekturen, Vernetzungstheorien, Signalverarbeitung und Hardware-Problemen, mit starkem Fokus auf drahtlose und mobile Netzwerke von eingebetteten und pervasiven Geräten und Sensoren. Aktuelle Forschungsgebiete sind die Selbstorganisation in Netzwerken, vernetzte Kameras, kooperative drahtlose Kommunikation, Lokalisation und Synchronisation sowie Sensor Fusion. Unser Projektportfolio umfasst längerfristige und kurzfristige Forschungsarbeiten, sowohl in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Industrie als auch aus dem Hochschulsektor. Mögliche Anwendungsbereiche finden sich in der Telekommunikation, im Mobile Computing sowie im Fahrzeug- und Katastrophenmanagement. Unser Lehrangebot beinhaltet Bachelor-, Master- und PhD-Kurse für die Studiengänge „Informationstechnologie" und „Informatik". Wir verpflichten uns der Abhaltung von qualitativ hochwertigen Vorlesungen, Seminaren und Praktika in den Bereichen Signale und Systeme, Schaltungen und Elektronik, mobile und drahtlose Systeme, Pervasive Computing und vernetzte Systeme. Das Institut wurde im Januar 2007 im Lakeside Science & Technology Park gegründet und verfügt über drei Forschungsgruppen: Mobile Systeme (Prof. Bettstetter), Eingebettete Systeme und Signalverarbeitung (Prof. Huemer) und Pervasive Computing (Prof. Rinner). Momentan sind 37 Personen am Institut beschäftigt. |
Archie - A Teen Sized Humanoid Robot
Prof. Peter Kopacek, Intelligente Handhabungs- und Robotertechnik, Technische Universität Wien
| Das IHRT beschäftigt sich im Bereich der Robotik hauptsächlich mit kooperativen, intelligenten und mobilen Robotern. Einer der Schwerpunkte ist die Entwicklung von mobilen Minirobotern (Fußballroboter, Roboter für Weltraumanwendungen...), Positionssteuerung, Wegplanung inklusive Kollisionsvermeidung und kooperative Multi-Roboter-Systeme. Momentan wird an der Realisierung eines humanoiden Roboters gearbeitet. Das IHRT beteiligt sich sowohl an Industrie- als auch an EU-Projekten. |
Vision for Robotics
Prof. Horst Bischof und Matthias Rüther, Institut für Maschinelles Sehen und Darstellen, Technische Universität Graz
| Das Institut für Maschinelles Sehen und Darstellen (Prof. H. Bischof, Prof. F. Leberl und Prof. D. Schmalstieg - ICG, http://www.icg.tugraz.at) ist die einzige wissenschaftliche Einrichtung in Österreich, die sich sowohl dem maschinellen Sehen als auch dem maschinellen Darstellen widmet. Das ICG wendet viel Sorgfalt für die Kultivierung der digitalen und visuellen Informationsverarbeitung auf. Die Forschungsarbeiten des ICG konzentrieren sich auf die folgenden Themen: Computergrafik, maschinelles und Roboter-Sehen in der Industrie, medizinische Bildanalyse, Rekonstruktion von Objekten und Objekterkennung. Das Institut bietet 11 Stellen für Beamte und ca. 60 weitere Stellen, die durch Drittmittel finanziert werden. |
Phileas - a Mars Rover Simulation Testbed
Willibald Stumptner, Österreichisches Weltraum Forum
| Das Österreichische Weltraum Forum (ÖWF) ist ein nationales Netzwerk für Raumfahrtspezialisten und Weltrauminteressierte. Unsere Organisation dient einerseits als Kommunikationsplattform zwischen dem Weltraumsektor und der Öffentlichkeit, andererseits ist das Forum in ein weltumspannendes Netzwerk von Raumfahrtspezialisten aus Industrie, Forschung und Politik eingebettet. Damit ermöglicht das ÖWF eine Stärkung des österreichischen Weltraumsektors durch Öffentlichkeitsarbeit, technische Workshops und Konferenzen sowie eigene Weltraum-Aktivitäten. Das Forum hat einen kleinen, aber hoch aktiven Kern an Mitgliedern, die meist beruflich ihren Beitrag zu Weltraumaktivitäten leisten: oft in enger Zusammenarbeit mit anderen nationalen und internationalen Weltraum-Organisationen. Das Spektrum unserer Tätigkeiten reicht vom einfachen Impulsreferat in Schulklassen bis zur 15.000-Besucher-Ausstellung zum Thema Weltraumforschung und Raumfahrt; vom Expertengutachten für das österreichische Technologieministerium bis zur Vermittlung von Raumfahrt-Technologien für terrestrische Anwendungen: Wir sind Österreichs Weltraum Netzwerk. |
Model-Based Reasoning for Autonomous Mobile Robots
Prof. Franz Wotawa, Institut für Softwaretechnologie, Technische Universität Graz
![]() | Das Institut für Softwaretechnologie (IST) der TU Graz forscht in den Bereichen Testen, Verifizierung, Fehlerbeseitigung und in anderen Bereichen mit Bezug auf Fehlerfreiheit von Software und software-fähigen Systemen. Ungefähr 10 Forscher/innen aus der Belegschaft beschäftigen sich mit der Fehlerfreiheit von komplexen Systemen. Das IST nimmt auch Teil an europäischen und österreichischen Projekten, die sich mit der zunehmenden Komplexität von Software auseinandersetzen. Das IST ist in verschiedenen Bereichen der Robotik aktiv, darunter bei autonomen mobilen Robotern, Sensor Fusion, Weltenmodellen und beim RoboCup. Das Institut ist besonders an der intelligenten und widerstandsfähigen Steuerung von mobilen Robotern interessiert und fungiert als Organisator des RoboCup 2009, der vom 29. Juni bis 5. Juli 2009 in der Grazer Stadthalle stattfinden wird. |
MARC: Mobile Autonomous Robot Concept at the Upper Austria University of Applied Sciences
Prof. Walter Rokitansky, FH Oberösterreich
| Die FH Oberösterreich zählt zu den führenden Fachhochschulen Österreichs. An vier zentralen Standorten in Oberösterreich bieten wir eine praxisbezogene, etablierte Hochschulausbildung mit internationaler Anerkennung. Unser zweites Stärkefeld liegt in der Versorgung der Wirtschaft mit Produkten aus unseren Forschungs- und Entwicklungszentren, die dem neusten Stand der Technik entsprechen. Der Campus für Technik und Umweltwissenschaften bietet 8 unterschiedliche Studiengänge mit Bachelor-Abschluss, einen Studienzweig mit Diplom-Abschluss sowie 7 Master-Studienzweige. Im Jahr 2006 wurde das Robo-Racing-Team gegründet, dessen Ziel es ist, Roboter zu bauen und an Roboterwettbewerben teilzunehmen. Die Studierenden bauen Roboter für die RobotChallenge (3. und 4. Semester), für die Eurobot (5. und 6. Semester des Bachelorstudiums) und für die Rescue Liga des RoboCup (Masterstudium). |
Current Research at the Complang Group: Robots and More!
Prof. Jens Knoop, Institut für Computersprachen, Technische Universität Wien
| Die primären Arbeitsbereiche des Instituts für Computersprachen sind Programmiersprachen und Übersetzerbau, Theoretische Informatik und Logik. Seine Forschungsgebiete umfassen die Theorie und Praxis aller Aspekte des Designs, der Umsetzung und Anwendung von Programmiersprachen. Spezielle Interessensbereiche sind Programmiermodelle, Übersetzer, Dolmetscher, Programmanalysen, -verifikation und -optimierung sowie Kompilierungstechniken für zuverlässige und robuste eingebettete Systeme und Hochleistungssysteme. Aufgrund seines Expertenwissens in den Bereichen Programmanalyse und -verifikation der Software von eingebetteten Systemen, Design von Programmiersprachen und -modellen für Parallelität und Nebenläufigkeit, und seines umfangreichen Know-hows in der Softwarearchitektur für verteilte eingebettete Echtzeitsysteme deckt das Institut aktuelle Trends in der Robotik sehr gut ab. |
Modular Machines - reconfigurable mobile robots for research and education
Prof. Michael Hofbaur, Institut für Automatisierungs- und Regelungstechnik, Technische Universität Graz
![]() | Die moderne Technologie führt in zunehmendem Maße zu komplexen Artefakten mit hohen Anforderungen an Leistung und Verfügbarkeit. Bespiele hierfür sind moderne Produktionsanlagen, Fahrzeugsysteme und autonome mobile Roboter. Folglich spielen hoch entwickelte Automations- und Steuerungsmethoden eine wichtige Rolle beim Erreichen von technischen Vorschriften. Um sich diesen Herausforderungen zu stellen, verfolgen die Mitglieder des Instituts für Automatisierungs- und Regelungstechnik synergetische Ansätze aus der allgemeinen und angewandten Forschung mit Schwerpunkt auf den folgenden Themen: Modellierung und Steuerung von automotiven und industriellen Systemen, Fehlerdiagnose und Fehlerlokalisierung mit Hilfe von Modellen, computer-gestütztes Design von Steuerungssystemen, moderne Automation und Robotik. |
Is there a need for basic research in robot kinematics?
Prof. Manfred Husty, Geometrie und CAD, Institut für Grundlagen der Bauingenieurwissenschaften, Universität Innsbruck
![]() | Der Arbeitsbereich Geometrie und CAD ist Teil des Instituts für Grundlagen der Bauingenieurwissenschaften der Fakultät für Bauingenieurwissenschaften an der Universität Innsbruck. Seit mehr als 15 Jahren befasst sich diese Arbeitsgruppe unter anderem mit der angewandten Forschung im Bereich der Computerkinematik. Wir beschäftigen uns mit der direkten und inversen Kinematik von unterschiedlichen Arten von mechanischen Robotersystemen, wir beschreiben ihrer Besonderheiten und entwickeln Algorithmen, um ihre kinematischen Eigenschaften zu berechnen. Der Arbeitsbereich arbeitet eng mit dem Center of Intelligent Machines (CIM) der McGill University Montreal zusammen und beteiligt sich an den Forschungsarbeiten einer Vielzahl von Robotik-Einrichtungen auf der ganzen Welt. |
RoboCup Activities at the University of Applied Sciences Technikum Wien
Alexander Hofmann, Fachhochschule Technikum Wien
| Mit aktuell über 2.000 AbsolventInnen und mehr als 2.500 Studierenden sowie 11 Bachelor- und 16 Masterstudiengängen ist die FH Technikum Wien der größte Fachhochschul-Anbieter für technische Studien in Österreich. Das wissenschaftlich fundierte und gleichzeitig praxisnahe Studienangebot ist überaus vielfältig und individuell kombinierbar. Die FH Technikum Wien bietet Studiengänge in Vollzeit- und/oder berufsbegleitender Form in den folgenden vier technischen Bereichen an: Communication Technologies & Electronic Engineering Die FH Technikum Wien wurde 1994 gegründet und erhielt im Jahr 2000 als erste Institution in Wien Fachhochschulstatus. Sie ist ein Netzwerkpartner des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI).
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Studying Contextual Human-Robot Interaction: Usability and Beyond
Dr. Astrid Weiss, Center for Advanced Studies and Research in Information and Communication Technologies & Society, Universität Salzburg
| Das Center for Advanced Studies and Research in Information and Communication Technologies & Society (ICT&S) wurde als unabhängiges, fakultätsübergreifendes Forschungs- und Studienzentrum innerhalb der Universität Salzburg gegründet, um interdisziplinäre Arbeiten und Aktivitäten zu fördern. Seine zentrale Vision liegt darin, sich den Herausforderungen der gegenseitigen Beziehung zwischen Technologie und Gesellschaft zu stellen und interdisziplinäre Lösungsvorschläge für die Wirtschaft, Technologie, Wissenschaft und Politik bereitzustellen. Das Human-Computer Interaction & Usability Unit des ICT&S Centers befasst sich mit speziellen Fragen in Zusammenhang mit dem Entwurf, der Entwicklung und Bewertung von bestehenden und neu entstehenden Interaktionssystemen und Interaktionsumgebungen. Die Mitarbeiter/innen kommen aus verschiedenen Ausbildungsbereichen (z.B. Informatik, Psychologie, Kommunikationswissenschaften, Design, Informationsmanagement) und arbeiten an unterschiedlichen Forschungsschwerpunkten. |
Medical Robotics at PROFACTOR
Dr. Gernot Kronreif, PROFACTOR GmbH
| Die PROFACTOR GmbH wurde 1994 gegründet und hat sich als Ziel gesetzt, die Modernisierung der Produktionstechnologie voranzutreiben. PROFACTOR zeigt nicht nur Kompetenz bei industriellen Roboterapplikationen und Produktionstechnologien, sondern konnte in den letzten Jahren auch reichlich Erfahrung auf dem Forschungsgebiet der Medizinrobotik sammeln. Aktuelle Projekte beschäftigen sich mit der Entwicklung eines Spielassistenten für schwer körperbehinderte Kinder, eines vielseitigen Systems zur Mobilitätssteigerung, eines 9DOF-Exoskeletts für den physiotherapeutischen Einsatz in der Schlaganfall-Rehabilitation sowie einer modularen Robotik-Plattform für die interventionelle Radiologie. PROFACTOR hat große Erfahrung mit österreichischen und internationalen Forschungsprojekten und arbeitet eng mit diversen Forschungsinitiativen zusammen (IFAC, EUROP Research Network, SMIT, CURAC, AAATE, etc). |







