Mixed Reality Robotics
Die Mixed Reality Vorführung schlägt die Brücke zwischen den Simulations-Ligen und den echten Roboterligen des RoboCups. An ihr nehmen 2cm große Roboter teil, die auf einem horizontal befestigten Display agieren. Während die Roboter echt sind, existieren der Ball und die Umgebung nur virtuell. Die Roboter werden mittels Infrarot von einzelnen Software-Agenten ferngesteuert.
Diese Standardplattform ist ein ideales System für RoboCup-Teams, die sich gerade im Übergangsstadium vom Junior- zum Seniorstatus befinden. Die Programmierung ist einfach und der Hardware-Aufwand ist gering; dennoch bietet das System alle Herausforderungen, mit denen die Teams in den fortgeschritteneren Ligen konfrontiert werden.
Der Wettbewerb umfasst zwei Teile: ein Fußballturnier und einen technischen Wettkampf.
Das Fußballturnier für die RoboCup 2009 Mixed Reality Vorführung besteht aus Spielen, in denen jeweils 5 gegen 5 Bots antreten. Für das Jahr 2010 und nach einigen kleineren Optimierungen am System sind Matches mit 11 gegen 11 Bots geplant.
Der technische Wettkampf ist ein offener Bereich, in dem alle Arbeiten mit dem System präsentiert werden können. Die Arbeiten werden von den teilnehmenden Teams je nach deren Wichtigkeit für die Mixed Reality Vorführung, deren wissenschaftlicher und technischer Leistungen und Originalität bewertet.
Die Mixed Reality Vorführung wird auch auf nationalen Veranstaltungen, wie dem German Open, dem Iran Open und dem Japan Open eingeführt.
Bei der RoboCup 2009 Weltmeisterschaft wird auch ein so genannter Mixed Reality Fußball-Pickup-Wettbewerb für die Besucher/innen und Teilnehmer/innen der anderen Ligen angeboten. Ein generischer Agent, der die Roboter steuern kann, wird den Teilnehmer/innen der Pickup-Liga zur Verfügung gestellt. Die Teilnehmer/innen haben dann Zeit, ihre individuellen Agenten umzusetzen. Die Resultate werden am Ende bei Matches mit 2 gegen 2 Bots getestet.




